DOKTOR FAUSTUS

April 3, 2015 § Hinterlasse einen Kommentar

DOKTOR FAUSTUS
Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
Für die Bühne bearbeitet von Alexander Charim

Regie: Alexander Charim
Bühnenbild / Kostüme: Aurel Lenfert
Dramaturgie: Maria Schneider / Anja Redecker

Theater Osnabrück
Premiere am 28. März 2015

weitere Vorstellungen:
3. und 15. April
7., 10., 13., 26. Mai
12., 21., 30. Juni

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Serenus Zeitblom / Adrian Leverkühn / Er : Ensemble
Esmeralda / Professor Kumpf : Christine Diensberg
Ines Rodde / Professor Schleppfuß / Dr. Chaim Breisacher : Stephanie Schadeweg
Professor Kegel / Rudolf Schwerdtfeger : Patrick Berg
Wendell Kretzschmar / Daniel zur Höhe / Echo : Thomas Kienast
Senatorin Rodde / Saul Fitelberg : Oliver Meskendahl
Jonathan Leverkühn / Helmut Institoris : Stephan Ullrich

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„Das hohe g eines Cello, das letzte Wort, der letzte verschwebende Laut. Dann ist nichts mehr, – Schweigen und Nacht.“ Serenus Zeitblom

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Severus Zeitblom erzählt die Geschichte seines Freundes Adrian Leverkühn: Der hochbegabte Leverkühn entscheidet sich nach einem abgebrochenen Theologiestudium für eine Laufbahn als Komponist und widmet sein Leben dem Ziel, Musik zu erschaffen, die seine Zeit bis ins Innerste durchdringt. Dafür nimmt er alles in Kauf – und schließt einen Pakt mit dem Bösen. Leverkühn erkauft sich Zeit, in der er auf sein finales Werk Doktor Fausti Weheklag hinarbeitet, und bringt Opfer bis hin zur Auslöschung seiner selbst. Thomas Mann schrieb den Roman Doktor Faustus 1943 bis 1947, während er im Exil in Kalifornien/USA lebte. Er schlingt die Zeitebenen vom beginnenden 20. Jahrhundert über den Ausbruch des Ersten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs um die zentrale Frage: Wie kommt das Böse in die Welt?
„Der Held des Romans, Leverkühn, ist ein außerordentlich stolzer, kühler und kluger Geist, zu klug eigentlich für die Kunst, der aber dennoch von Drang nach dem Kreativen erfüllt ist und dazu Enthemmungen braucht, die ihm in dem ideellen Rahmen des Buches nur der Böse verschaffen kann. Mit seinem Sündenfall ist auch – gewissermaßen – auf der politischen Ebene des Buches auf die faschistische Intoxikation der Völker angespielt.“ (Thomas Mann an Albert Oppenheimer, 12.2.1949)

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„Die Ereignisse sollten mich Aug‘ in Auge mit einer Wahrheit stellen, härter, kälter, grausamer, als daß meine Gutmütigkeit ihr gewachsen wäre, als daß sie nicht in eisigem Schauern davor erstarren sollte, – einer unerwiesenen, stummen, nur eben durch ihren starren Blick sich zu erkennen gebenden Wahrheit, die in Stummheit verharren möge, da ich nicht der Mann bin, ihr Worte zu geben. –“ Serenus Zeitblom

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Probenfotos von Marek Krusewski

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außerdem: 

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JOHNNY BREITWIESER am 14., 15., 22. und 27. April (zum letzten Mal!) am Schauspielhaus Wien

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